Drei Sommerblumen, die von Juni bis September durchgehend blühen

Manchmal sucht man den ganzen Sommer über nach Blumen, die einfach nicht schlappmachen. Die Hitze steigt, der Regen kommt plötzlich, der Alltag wird hektisch. Doch einige Arten blühen still weiter. Drei davon stechen immer wieder heraus und schaffen es, von Juni bis September durchgehend Farbe zu zeigen.

Kapkörbchen: Sonnenliebende Dauerblüher

Kapkörbchen stammen aus Südafrika. Dort sind Sommer trocken und heiß. Genau deshalb kommen sie auch bei uns so gut zurecht. Sie mögen viel Sonne und keine nassen Füße.

Setze Kapkörbchen in einen größeren Topf mit lockerer, leicht sandiger Erde. Wichtig ist, dass Wasser gut abfließen kann. Staunässe führt schnell zu Problemen. Ein heller, warmer Standort hilft ihnen, ihr volles Potenzial zu zeigen.

Die Pflege bleibt einfach. Sie brauchen nur mäßige Wassergaben und eine sparsame Düngung alle zwei bis drei Wochen. Entfernst du regelmäßig Verblühtes, blühen sie oft von Mai bis in den Herbst.

Zinnien: Farbenstarke Sommerblumen

Zinnien stammen ursprünglich aus Mexiko. Auch sie sind Sonne und Wärme gewohnt. Ihre Blüten wirken oft wie gemalt und bringen kräftige Farben in jedes Beet oder jeden Kasten.

Pflanze Zinnien ab Mai direkt ins Beet oder in tiefe Balkonkästen. Sie mögen warme Böden und viel Licht. Ein regelmäßiges Ausputzen ist besonders wichtig. Jede entfernte Blüte regt neue Knospen an. Dadurch entsteht ein fast ununterbrochener Nachschub.

Zinnien sind vielseitig. Sie eignen sich sowohl für Beete als auch für hohe Kästen. Im Beet wachsen sie oft besonders kräftig. Auf dem Balkon bieten sie farbintensive Akzente auf Augenhöhe.

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Lavendel: Duftendes Sommerpolster

Lavendel kommt aus dem Mittelmeerraum. Diese Herkunft erklärt seine Robustheit. Er liebt trockene, sonnige Plätze und braucht weniger Wasser, als viele erwarten.

Ein sonniger Standort ist für Lavendel entscheidend. Die Erde sollte mineralisch und durchlässig sein. Eine Mischung mit Sand oder Splitt verhindert, dass Wasser an den Wurzeln stehen bleibt. Ein kräftiger Guss pro Woche reicht in der Regel aus. Bei Hitzeperioden darf es etwas mehr sein, jedoch nie in stehendes Wasser.

Nach der Hauptblüte hilft ein leichter Rückschnitt dabei, die Form zu bewahren. So bleibt der Lavendel kompakt und blühfreudig.

So pflanzt du die drei Arten richtig

Ein guter Start in die Saison legt den Grundstein für monatelange Blütezeit. Setze Kapkörbchen, Zinnien und Lavendel lieber mit etwas Abstand. So bekommt jede Pflanze genug Luft und Licht.

  • Kapkörbchen: lockere, sandige Erde und ein Topf mit guter Drainage
  • Zinnien: tiefe Kästen oder Beete, warme Böden, sonnige Plätze
  • Lavendel: mineralische Erde und ein Standort mit maximalem Licht

Düngen solltest du nur sparsam. Zu viel Nährstoff führt schnell zu viel Blatt und wenig Blüte. Besser ist eine regelmäßige, leichte Düngung alle zwei bis drei Wochen.

Ein kräftiges Durchwässern ist sinnvoller als häufige kleine Gießmengen. Diese drei Arten zeigen ihre Stärke gerade dann, wenn man ihnen nicht zu viel Aufmerksamkeit schenkt.

Warum diese Blumen so konstant blühen

Alle drei Arten stammen aus Regionen mit intensiven Sommern. Sie haben gelernt, mit Trockenheit und Hitze zurechtzukommen. In unserem gemäßigten Klima profitieren sie davon. Die Folge sind lange Blühphasen und ein stabiler Wuchs.

Kapkörbchen schließen abends ihre Blüten. Zinnien produzieren bei regelmäßigem Ausputzen ständig neue Blüten. Lavendel lockt Bienen an und bringt ein mediterranes Gefühl in den Garten.

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FAQ

Blühen Kapkörbchen wirklich den ganzen Sommer?

Mit einem sonnigen Standort, guter Drainage und regelmäßigem Entfernen verblühter Köpfe können sie von Mai bis in den Herbst fast ohne Pause blühen.

Sind Zinnien eher für Beete oder Balkonkästen geeignet?

Beides funktioniert. In Beeten wachsen sie besonders kräftig. In Balkonkästen sorgen sie für bunte Akzente auf Augenhöhe, wenn der Kasten tief genug ist.

Wie oft muss ich Lavendel gießen?

Im Sommer reicht meist ein kräftiger Guss pro Woche. Bei Hitzeperioden etwas häufiger, jedoch nie in stehendes Wasser.

Können alle drei Blumen im Halbschatten stehen?

Heller Halbschatten wird toleriert. Die beste Blüte entsteht jedoch in voller Sonne. In Schattenlagen werden die Pflanzen blühfaul und vergeilen leicht.

Welche Erde ist ideal?

Für Kapkörbchen und Zinnien reicht eine gute Blumenerde mit etwas Sand. Lavendel braucht eine mineralische Mischung mit Sand oder Splitt, damit keine Staunässe entsteht.

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